W1

"XML sprechen und verstehen – Eine Einführung für Nicht-Techniker/innen"
Caspar Noetzli, ELC, E-Learning Center, Universität Zürich

XML spielt auch im E-Learning-Bereich eine zunehmend wichtige Rolle. Strukturierung von Inhalten, wieder verwendbare Lernobjekte oder Standardisierung von Quiz- und Testfragen sind Beispiele für die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten. Möchten Sie...

  • das Potential von XML kennen lernen?
  • sich XML-Grundbegriffe aneignen, Begriffe klären und Konzepte verstehen?
  • sich mit Anwendungsbereichen von XML im E-Learning-Umfeld auseinandersetzen?
  • als Laie die Sprache der Techniker/-innen besser verstehen und sprechen lernen?

...dann ist dieser Workshop für Sie der richtige Einstieg.

Eine kurze Einführung zu den Grundlagen, Beispiele aus dem Alltag, praktische Übungen und Diskussionen bilden den Inhalt des Workshops. Die Ergebnisse, ergänzt um weiterführende Hinweise und Links, werden im Anschluss an die Veranstaltung auch online zugänglich gemacht.

W2

"Virtuelle Labore & Remote Experimente in Lehre und Forschung"
Sabina Jeschke, Christian Thomsen

Das Experiment spielt in natur- und ingenieurwissenschaftlicher Methodik eine zentrale Rolle. Laborkapazitäten sind jedoch beschränkt, viele Experimente - insbesondere kostenintensive -- sind nur an wenigen Orten vorhanden. Eine wichtige Herausforderung ist deshalb die Realisierung von eLearning- und eResearch-Szenarien, die umfangreichen Zugang zu Experimenten adressieren.

Virtuelle Labore folgen der Metapher eines wissenschaftlichen Labors, die zu vermessenden Systeme und die Meßgeräte werden jedoch vollständig im Computer implementiert. Remote-Experimente dagegen sind reale Experimente, die von einem Standort außerhalb des Labors kontrolliert werden. Sie bestehen aus zwei zentralen Komponenten, dem eigentlichen Versuchsaufbau und der Technologie, die den Remote-Zugriff ermöglicht. Ziel des Workshops ist der wissenschaftliche Austausch und die Vernetzung der Forschergruppen, die auf diesem Gebiet aktiv sind, und die Entwicklung von Konzepten zur Kooperation.

Ergebnissicherung:

Veröffentlichung der Ergebnisse und Demos in der TU-Schriftenreihe "New Media in Education and Research" (ed.: Hendricks, Jeschke, Thomsen)

W3 "Konzeptionelles Planen des Learning Content Managements - Lerninhalte richtig erstellen und nachhaltig verwalten"
Christian Schorno, E-Learning Koordinator der Philosophischen Fakultät, Universität Zürich

Sie stehen kurz davor oder befassen sich bereits damit, Inhalte für Onlinekurse zu erstellen oder zu verwalten. Wie können Sie ihre Aufgabe mit einfachsten Mitteln bewerkstelligen? Learning Content Management Systeme (LCMS), die Sie dabei unterstützen könnten, stehen selten zu Verfügung. Somit müssen Sie die typischen Funktionen eines LCMS „von Hand“ einrichten: Dateihaltung, Datenstrukturen, Workflows für Text und Bild, Rollen, Versionen, Datensicherung, ... Dieser Workshop vermittelt Ihnen gängige Standards sowie Lösungsansätze beim Erstellen, Korrigieren, Aktualisieren und Publizieren von Inhalten für Onlinekurse.

Gearbeitet wird mit Fallstudien, die in Gruppen gelöst werden, und Diskussionen/Gesprächen, die dem Erfahrungsaustausch unter den Teilnehmenden dienen.
W4

"Computergestützte Kommunikationsszenarien im Präsenzunterricht"
Guillaume Schiltz, Andreas Langlotz, englisches Seminar, Universität Basel

Computergestützte Kommunikation (Foren, Chats, Messenger, Blogs etc.) wird von Lernenden im Präsenzunterricht nur bedingt angenommen. Insbesondere in Veranstaltungen von 15-50 Teilnehmenden konkurriert der Computer als Diskussionsplattform mit der direkten Diskussion. Und doch bietet die virtuelle Kommunikation hervorragende Möglichkeiten, bei den Lernenden einerseits eine diskursive Kultur zu fördern, sie andererseits aber auch zur Reflektion der Lerninhalte anzuregen. Um dies jedoch zu ermöglichen, bedarf es geeigneter Kommunikationsszenarien, welche den Rahmen und die Inhalte der Diskussion festlegen.

Inhalte:

  • Technische Möglichkeiten der virtuellen Kommunikation
    Kommunikation zur Förderung kooperativer Lerngruppen: Aufbau, Betreuung und Evaluation
  • Beispielszenarien: Erfolg und Misserfolg

Ziele:

  • Problematik der computergestützten Kommunikation erkennen
  • grundlegende Konzepte bei der Planung
  • Einsatzszenarien durchführen

Ein Protokoll der Ergebnisse wird den Teilnehmenden nachgereicht.

W5

"Hypothesen bilden und testen als Lernaktivität im e-Learning"
Andreas Schönborn*, R. Gubler, Mario Gellrich, Andreas Papritz, Rainer Schulin, ETH Zürich
*schoenborn@armadillo-media.ch

In diesem Workshop diskutieren die Teilnehmenden Möglichkeiten und Grenzen, um das Bilden und Testen von Hypothesen mittels e-Learning-Materialien zu unterstützen. Sie lernen das Geostatistik-Projekt SimSurvey als Beispiel für eine solche Umsetzung kennen und diskutieren inwieweit diese Lernaktivität in Selbstlernmodulen, in betreuten e-Learning-Modulen oder in Blended Learning Situationen eingesetzt werden kann. Es sollen gemeinsam Kriterien entwickelt werden, mit denen „Hypothesen bilden und testen“ sinnvoll implementiert werden kann.

Der Workshop dauert 3,5 Std. Max. Teilnehmerzahl ist 20. Der Schwerpunkt liegt auf Gruppenarbeit. Die Gruppenergebnisse werden als Abschluss präsentiert. Voraussetzung: Teilnehmende haben bereits Erfahrung mit e-Learning Projekten. Auf Wunsch kann ein eigenes Projekt mitgebracht werden, in dem die Aktivität „Hypothesen bilden und testen“ eingesetzt wird (min. 3 Wochen vorher mit uns Kontakt aufnehmen)

Last Update: 10.04.06, B. Lüthi

 

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